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Häuserzeile in Berlin: Stiftungen investieren häufig in Immobilien. | © Getty Images

Vermögensverwalter Michael Egner-Walter Stiftungen brauchen endlich zeitgemäße Anlagestrategien

Vermögende gründen Stiftungen, wenn sie keine Erben haben, um sich gesellschaftlich zu engagieren und ihren Namen für die Nachwelt zu bewahren.

Michael Egner-Walter, HRK-Stiftung
Foto: HRK-Stiftung

Der Weg zur eigenen Stiftung ist kompliziert. Gründer müssen sich überlegen, welchen Zweck ihre Organisation haben soll. Zudem müssen sie entscheiden, wie Stiftungsorgane besetzt sind und wie hoch das Stiftungsvermögen sein soll. Sinnvoll ist eine Mischung aus unternehmerisch denkenden Vertrauenspersonen und Fachleuten. Honorige Personen, die keine kaufmännischen Kenntnisse haben, sind für Führungspositionen ungeeignet. Spezialisierte Kanzleien und das Deutsche Stiftungszentrum geben Vermögenden Starthilfe beim Gründen von Stiftungen.

Die Investitionsstrategien von Stiftungen sind meist konservativer Natur. Oft gehören Immobilien zum Kapitalgrundstock. Daneben ist auch eine Investition in Aktien sinnvoll. Denn Mieterträge allein reichen oft nicht, um laufende Kosten zu decken.

Michael Egner-Walter ist Vorstand der HRK-Stiftung in München.

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