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Vermögensverwalter rät Inflationsanleihen als Schutz vor Trump und Ölhausse

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Der Ausweg aus der Misere für defensive Anleger

Für defensive Anleger heißt der Ausweg aus der Misere Inflationsanleihen. Mit diesen Obligationen können Anleger ihre Portfolios gegen einen Preisanstieg absichern. Die Zinszahlungen und der Rückzahlungswert  der entsprechenden Anleihen sind an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt. Steigt dieser an, erhöhen sich auch die Erträge. Doch neben ihrer Funktion als Inflationsabsicherung können inflationsindexierte Anleihen auch als Renditetreiber fungieren. Werden beispielsweise die Inflationserwartungen von der tatsächlichen Teuerungsrate übertroffen, so ist mit einer spürbaren Outperformance der inflationsindizierten Anleihen gegenüber Nominalzinsanleihen zu rechnen.

Vor allem Staaten begeben inflationsindexierte Anleihen. Zu den größten Emittenten zählen die USA, Großbritannien und Deutschland.

Anleger, die Anleihen in ihre Anlagestrategie einbauen möchten oder wie Versicherungen und Pensionskassen einsetzen müssen, sollten über eine Beimischung von inflationsgeschützten Anleihen zeitnah nachdenken. Wer breit gestreut in inflationsgeschützte Anleihen investieren möchte, kann dies anhand entsprechender Fonds oder ETFs tun. Für erfahrene Investoren mit größerem Kapitalstock eignen sich eher Einzelanleihen. Sollte die Inflation aufgrund der massiven Geldschwemme der letzten Jahren weiter anziehen, kann der vorausschauende Anleger mit Inflationsanleihen ruhig schlafen.

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