Vermögensverwalter rät zu Staatsanleihen

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„Anleger sollten ihre festverzinslichen Anlagen auf Sicherheit und Liquidität prüfen“, erklärt Martin Stürner. „Man sollte nur ein einziges Risiko akzeptieren, nämlich dass sich die Zinsen ändern“, so der Chef der Investmentgesellschaft PEH Wertpapier AG weiter. „Ich rate deshalb ausdrücklich von Unternehmensanleihen ab, denn die Gefahr eines Totalausfalls steht in keinem angemessenen Verhältnis zur möglichen höheren Rendite als bei Staatsanleihen.“

„Die alte Regel: ‚Geduld, dann wird alles wieder gut!’ gilt nicht für solche extremen Stürme, wie wir sie zurzeit erleben“, erklärt der Vermögensverwalter aus Oberursel im Taunus. „Die größten Fehler passieren, wenn man Angst hat, irgendeine Chance zu verpassen.“ Stattdessen sollten Anleger derzeit vor allem darauf achten, ihre Risiken zu kontrollieren. „Sie sausen doch auch nicht bei Hagelsturm und Gewitter im offenen Cabrio mit 180 Stundenkilometern über die Autobahn“, so Stürner. „Für rasante Spritztouren warten Sie auf deutlich besseres Wetter!“

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