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Das Unternehmen Alaka'i Technologies präsentierte im Mai 2019 das nach eigenen Angaben erste wasserstoffbetriebene Flugvehikel, das senkrecht starten und landen kann. | © Getty Images

Nicht immer nur Akku-Autos Wasserstoff ist eine interessante Investment-Alternative

Der anhaltende Druck, endlich in Sachen Klimaschutz voranzukommen, ist bei den Autokonzernen angekommen. Täglich gibt es neue Nachrichten der Unternehmen über Pläne zu Batteriefabriken, höhere Reichweiten und Absatzzahlen neuer E-Fahrzeuge. Umweltschützer kritisieren den Raubbau an der Natur für die benötigten Rohstoffe Lithium und Kobalt, sowie die Tatsache, dass überhaupt nicht so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden kann, wie die geplanten E-Fahrzeuge verbrauchen werden.

Hinzu kommen weitere Nachteile: Der Schwerlastverkehr ist mit den aktuellen Akkukapazitäten nicht darzustellen und außerhalb der Ballungsgebiete gibt es nicht die notwendige Infrastruktur.

Ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug, welches seinen Treibstoff mit eigener Brennstoffzelle selbst herstellt, könnte eine Alternative sein. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer bezeichnet die Brennstoffzelle im Auto nach wie vor als hoffnungslos und bei den deutschen Autobauern ist es ebenfalls verdächtig ruhig zu diesem Thema geworden. Dennoch scheint die Brennstoffzelle nicht tot zu sein, ganz im Gegenteil.

Bosch kooperiert mit dem amerikanischen Start-Up Nikola Motors (übrigens der Vorname des Erfinders Nikola Tesla) für einen mit Wasserstoff angetriebenen Truck mit einer geplanten Reichweite von 1.300 km. Eine weitere Zusammenarbeit des Stuttgarter Unternehmens gibt es mit dem chinesischen Motorenhersteller Weichai Power, Chinas größten Produzenten für Dieselmotoren. Gemessen an dem Aspekt, dass die chinesische Regierung bis zum Jahr 2030 über eine Million Brennstoffzellenfahrzeuge auf chinesischen Straßen plant, kein unbedeutender Partner.

Der asiatische Nachbar Japan ist hier schon deutlich weiter und verkauft mit dem Toyota Mirai oder dem Honda Clarity serienreife Fahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik. Die südkoreanische Hundai Motor Group ist ebenfalls engagiert und plant ab 2030 neben wasserstoffbetriebenen Autos die Motorisierung von Schiffen und Gabelstaplern.

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