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Time To Token Vermögensverwalter will Kunst auf die Blockchain bringen

Screenshot der Homepage von Time To Token
Screenshot der Homepage von Time To Token: Das Kölner Unternehmen arbeitet mit der Blockchain-Technologie. | Foto: Time To Token

Vermögensverwalter Uwe Zimmer hat ein Unternehmen gegründet, das Wertgegenstände auf die Blockchain bringen und dort handelbar machen will. Das Unternehmen namens „Time To Token“ hat auch bereits erste Objekte im Angebot.

Man wolle Anleger mittels Token zum Miteigentümer von Kunstgegenständen und Sammlerstücken machen, stellen die Unternehmensinhaber in Aussicht. Neben Uwe Zimmer ist als Co-Chef Marketingexperte Bodo Scheffels und als Blockchain-Fachmann Ramy Hardan an Bord. Zimmer steht zugleich der Vermögensverwaltungs- und Beratungsgesellschaft Z-Invest vor. Scheffels leitet außerdem die Finanz-Kommunikationsagentur News & Numbers.

Damit Interessenten sich einen genauen Eindruck von ihrem Investment machen können, präsentiert Time To Token bereits einige investierbaren Gegenstände auf seiner Internetseite. In Form von 3D-Modellen lassen sie sich von allen Seiten betrachten.

Kunstgegenstände mittels Token auch anteilig investierbar zu machen, ist zuletzt zunehmend zu einem Trend innerhalb der Finanzindustrie geworden. So lassen sich Rechte an Gemälde und Skulpturen, aber auch Fotos oder Videos immer häufiger auch in Form von Token erwerben.

Die Anteile werden in Form sogenannter Non fungible Token (NFT), digitaler Eigentumsnachweise, ausgegeben. Hinterlegt auf einer dezentralen Blockchain gelten sie als fälschungssicher: Der Besitzanspruch lässt sich eindeutig nachweisen.

Das Angebot richtet sich allerdings kaum an Liebhaber, die etwa ihre Wohnung mit Kunstgegenständen ausstatten wollen, sondern ist adressiert an Anleger, die nach interessanten Investitionsobjekten suchen.

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