Vermögensverwaltung im Fonds: Die besten VV-Fonds
Die Rating-Agentur S&P Capital IQ Fund Research stufte den Fonds im Mai von Silber auf Gold herauf. Nur Platin wäre noch besser. „Der sehr disziplinierte Ansatz der Fondsmanager hat sich als erfolgreich erwiesen, wenn es um die Gewinnmitnahme in steigenden und die Vermeidung von Kursverlusten in fallenden Märkten geht“, begründet der dafür verantwortliche Analyst Peter Fuller diesen Schritt. Sein Vertrauen in das Produkt sei gewachsen.
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Auch Roland Jauch ist guten Flexi- Fonds gegenüber nicht abgeneigt. „Wir verwenden Multi-Asset-Fonds als natürlichen Ausgleich zwischen strategischen und überwiegend passiven ETF-Modulen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter des Family Office Walser Wertemanufaktur. Er will allerdings ein glaubhaftes Alpha sehen und ein überzeugendes Konzept, das in dieser Form kein anderer Fondsmanager fährt.
Um Jauch zu überzeugen, muss der Fonds bereits Stress-Situationen gemeistert haben, gering mit anderen Teilen des Portfolios korrelieren und auch von der Strategie her überzeugen. Vorteilhaft ist es auch, wenn der Fondsmanager gar nicht erst versucht, die Zukunft vorherzusagen. Etwa wie im Walser Portfolio German Select, den die Walser Privatbank vor sieben Jahren gestartet hat. Dort beginnt das Jahr immer mit deutschen Aktien und Bundesanleihen zu je 50 Prozent Gewichtung.
Nach dem Vorsatz „eins von beiden läuft immer“ wird die bessere Anlageklasse Schritt für Schritt höher gewichtet. „Im laufenden Jahr hatte das Modell nach sechs Wochen bereits eine Aktienquote von rund 65 Prozent“, sagt Jauch. Viele auf Prognosen vertrauende Fondsmanager seien dagegen skeptisch ins Jahr gegangen und hätten entsprechend niedrige Aktienquoten gehabt. Es liegt noch ein weiter Weg vor der Multi- Asset-Branche.
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