Vermögenswirksame Leistungen vL-Sparer greifen bislang noch selten zu ETFs

Rolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung bei Ebase. | © Ebase

Rolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung bei Ebase. Foto: Ebase

Börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz: ETFs) gehörten in den letzten Jahren zu den dominanten Themen in Sachen Geldanlage. In puncto Vermögenswirksamen Leistungen (vL) spielen sie nach Angaben der B2B-Direktbank Ebase zufolge noch eine eher untergeordnete Rolle. Gleichzeitig sei jedoch eine hohe Dynamik zu verzeichnen, so das Ergebnis einer Untersuchung zum Anlageverhalten von ETF-vL-Sparern, die das Unternehmen durchgeführt hat.

„Seit wir 2011 die Option zum vL-Sparen mit ETFs eingeführt haben, setzen Jahr für Jahr mehr Kunden auf ETFs, um ihre vermögenswirksamen Leistungen anzulegen“, erläutert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase. Bei neu abgeschlossenen Verträgen entscheide sich mittlerweile rund die Hälfte der Kunden für ETFs. Vor allem bei jüngeren männlichen Sparern stünden diese Anlagen im Fokus: „69 Prozent der ETF-vL-Sparer sind männlich, die meisten sind zwischen 30 und 49 Jahre alt“, so Geyer.

Jeder zweite vL-ETF-Sparer setzt auf den MSCI World

Am häufigsten greifen die vL-Sparer Ebase zufolge auf ETFs zurück, die denMSCI World nachbilden. Jeder zweite Anleger wählt entsprechende Produkte, für ETFs auf den Dax entscheiden sich acht Prozent und sieben Prozent wählen einen ETF auf den Tecdax. Rund neun von zehn vL-Sparern wählen einen der zehn beliebtesten Indizes. Dazu gehören neben dem MSCI World auch auf Deutschland fokussierte Indizes.