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Versicherer setzen auf studierende Azubis

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76 Prozent der Versicherungsunternehmen bieten bereits ein duales Studium an. Das ergab eine Umfrage des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. bei ihren Mitgliedsunternehmen.

Bei einem dualen Studium schließen die Studierenden einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen ab. Während der Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert, arbeiten sie abwechselnd in diesem Unternehmen und besuchen eine Berufsakademie oder eine vergleichbare Bildungseinrichtung. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen bekommen sie den Abschluss Bachelor of Arts (B. A.) oder Bachelor of Science (B. Sc.). Oft bieten die Unternehmen gleich beide Bachelor-Abschlüsse an.

Der Aufwand scheint sich für beiden Seiten zu lohnen: Nachwuchsversicherer, die die Ausbildung erfolgreich beenden, werden zu gut 73 Prozent von ihrem ausbildenden Unternehmen übernommen.

Junge Menschen, die aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten beziehungsweise studieren können, sind indes schlechter dran. Lediglich 7 Prozent der befragten Versicherer bieten derzeit jungen Eltern oder pflegenden Angehörigen eine Teilzeitausbildung an.

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