Versichererverband GDV

BU-Policen: 77 Prozent der Antragsteller erhalten Leistungen

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Der häufigste Grund, warum Arbeitnehmer ihren Beruf nicht mehr ausüben können, sind psychische Erkrankungen. 30 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer, die berufsunfähig werden, sind von ihnen betroffen.

Der Versichererverband GDV hat in seinem Magazin Positionen Daten zum Thema Berufsunfähigkeit zusammengestellt. Darunter finden sich auch Zahlen zu den Berufsgruppen, die sich am häufigsten gegen Berufsunfähigkeit absichern.

Zwar erfassen die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen und im Rahmen einer Haushaltsbefragung erhoben wurden, nicht direkt den Beruf des Inhabers der Berufsunfähigkeits-Police. Gefragt wurde vielmehr nach dem Beruf des Hauptverdieners im Haushalt. Es liegt jedoch nahe, dass die Person mit dem höchsten Einkommen zumeist auch diejenige ist, die sich gegen Berufsunfähigkeit absichert.

Mehr als drei Viertel, nämlich 77 Prozent der eingereichten BU-Anträge werden dem GDV zufolge anerkannt: Die Versicherten erhalten Auszahlungen aus ihren Policen. Ob es sich dabei immer auch um die angestrebte Berufsunfähigkeits-Rente handelt, ist aus der Zahl jedoch nicht ersichtlich. Möglicherweise sind hier auch Vergleiche enthalten, die Versicherer hin und wieder mit ihren Kunden treffen.

Sind alle Unterlagen vollständig, geht es in der Regel schnell, streicht der GDV heraus: Im Schnitt vergehen 13 Tage, bis ein Versicherer die Entscheidung getroffen hat, ob er dem Versicherten Leistungen bewilligt.

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