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in Berufsbild BeraterLesedauer: 4 Minuten

Versicherungsvertrieb Wie die Bayerische mit Lebensversicherungen wachsen will

Karol Musialik
Karol Musialik: Der Aktuar soll in einer neuen Rolle sämtliche Vertriebsaktivitäten der Bayerischen in der Lebensversicherung deutlich enger miteinander verzahnen. | Foto: die Bayerische

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat mit Yasmin Mei-Yee Weiß (43) und Christine Peschel (63) zwei neue Mitglieder des Aufsichtsrats der Konzernmutter die Bayerische Beamten Lebensversicherung. Neben diesen Neuberufungen wurde Alexander Hemmelrath als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt. Als sein Stellvertreter und zugleich Leiter des Prüfungs- und Strategieausschuss wurde Wilhelm Schneemeier gewählt. 

Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß
Yasmin Mei-Yee Weiß © privat

Weiß lehrt als BWL-Professorin an der Technischen Hochschule Nürnberg. Ihre Forschungsfelder sind die Auswirkungen der Digitalisierung und neuer Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz auf die Arbeitswelt der Zukunft. Während sie bereits seit 2018 für den Lebensversicherer aktiv ist, wird Peschel erst ab November ihre Funktion im Aufsichtsrat wahrnehmen. Sie ist langjährige Wirtschaftsprüferin in der Versicherungsbranche. 

Um in der Sparte Leben zukünftig näher am Markt zu sein, hat der Aufsichtsrat jetzt auch die Struktur der Bayerischen verändert und wichtige Posten neu besetzt. So wird Karol Musialik (56) neuer Generalbevollmächtigter der BL die Bayerische Lebensversicherung. In seinem Verantwortungsbereich wird er die marktnahen Aktivitäten, wie Produktmanagement, Risiko- und Leistungsprüfung sowie Bestandsmanagement bündeln. 

Wachstum mit der Sparte Leben

„Die neue Rolle wird zudem deutlich enger mit sämtlichen Vertriebsaktivitäten verzahnt, um mit ganzer Kraft zur Erreichung der Geschäftsziele beizutragen“, heißt es aktuell vom Unternehmen. Musialik ist seit 2012 als Leiter des Produkt-Kompetenz-Centers für die Münchener tätig. In der neuen Funktion berichtet er an den Vorstandsvorsitzenden Herbert Schneidemann, in dessen Verantwortung die Sparte Leben liegt. 

Christine Peschel
Christine Peschel © privat

Außerdem schenke man dem im Februar vorgestellten Produkt- und Leistungsbündel „Unternehmensvorsorgewelt“ mehr Aufmerksamkeit. Hierzu wurde Ute Thoma (52) die Geschäftsfeldverantwortung übergreifend übertragen. Sie ist seit 2021 im Unternehmen und berichtet auch in dieser Funktion weiterhin an den unter anderem für Vertrieb verantwortlichen Vorstand Martin Gräfer. 

Die Bayerischen will mit ihrer Unternehmensvorsorgewelt Arbeitgeber dabei unterstützen, die für sie besten Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an den eigenen Betrieb zu binden. Hierfür wurde ein neuer Beratungsansatz in der betrieblichen Altersvorsorge konzipiert. Das liefere dem Vertrieb „starke Argumente, weshalb Unternehmen nicht zuletzt bei der bAV sowie Belegschaftsversicherungen auf die Bayerische setzen sollten“. 

„Starke Argumente“ für Vertrieb

Denn: „Die besten Mitarbeitenden zu finden, wird gerade auch für den Mittelstand in Deutschland zu der zentralen Herausforderung“, beobachtet Thoma. „Um als Arbeitgeber attraktiv für Talente und Leistungsträger zu bleiben, ist es entscheidend sinnvolle Mehrwerte mit Impact anbieten zu können“, so die Leiterin Betriebliche Vorsorge Vertrieb weiter. 

Ute Thoma
Ute Thoma © die Bayerische, Diane von Schön

„Ein gutes und faires Gehalt sowie eine attraktive und sinnvolle Aufgabe sind natürlich die Basis dafür, jedoch bieten innovative Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung, betriebliche Krankenversicherung oder auch bei Belegschaftsversicherungen entscheidende zusätzlich Vorteile, um sich auf einem zunehmenden Wettbewerb durchzusetzen.“ 

Das Produkt- und Leistungsbündel ziele zudem darauf ab, soziales Engagement in Unternehmen zu fördern. Dazu sollen soziale Projekte und Firmen zusammengebracht werden. Und auch das bAV-Produkt der nachhaltigen Marke Pangaea Life könne helfen, die Arbeitgeber bei Bewerbern attraktiver erscheinen zu lassen. Denn es biete ein Alleinstellungsmerkmal, indem es individuelle Vorsorge mit Verantwortung für die Zukunft verbinde. 

 

Um sich am bAV-Markt durchzusetzen, müssen aber nicht nur die Produkte zukunftsorientiert sein, sondern auch die Beratungsstrecke. Seit vorigem Herbst ist die Bayerische deshalb auch auf der Beratungsplattform des unabhängiger Technologie- und Serviceanbieters Xempus vertreten. Sie solle bAV-Vermittlern dabei helfen, digitale Beratungsprozesse einfach umzusetzen. 

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