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Versicherungs-Apps Maklerpool-Vorstand zu Insurtechs: „Konventionelle Spezialisten häufig im Vorteil“

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Manche Nutzer erteilen einem Insurtech-Betreiber nur aus Versehen eine Maklervollmacht. Welche Erfahrungen haben Sie mit Kunden gesammelt, die das rückgängig machen wollen?

„Aus Versehen“ bezweifeln wir inzwischen. Die uns bekannten Anbieter sind inzwischen sehr deutlich um Transparenz bemüht. Die Willenserklärungen der Kunden werden natürlich von von vielen Versicherern respektiert beziehungsweise umgesetzt.

Spannend ist aus unserer Sicht eher, wie viele Versicherer den Willen des Kunden bewusst verweigern beziehungsweise ignorieren ­ zum Schutze der eigenen Ausschließlichkeit beziehungsweise Organisation nach Paragraf 84 Handelsgesetzbuch­, wenn der Kunde sich für einen App-Anbieter entscheidet. Hier haben wir schon große Abenteuer mit unseren Insurtech-Partnern erleben dürfen.

Welche weiteren typischen Probleme sehen Sie bei der Beratung und Versicherungsvermittlung durch die Insurtechs?

Telefonische oder onlinebasierte Beratung setzt immer korrekte und vollständige Information durch den Verbraucher an den Online-Makler voraus. Speziell bei der persönlichen Beurteilung von Bauartklassen, Gesundheitsthemen, fiskalischen Beurteilungen und so weiter durch den Verbraucher sehen wir erhebliche Herausforderungen, wenn kein persönliches Gespräch mehr mit dem Kunden erfolgt.

Ein typisches Problem bei der App-Nutzung in der Praxis entsteht durch die mangelhafte Versorgung der Online-Makler mit Daten und Dokumenten durch die Versicherer.

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