Smartpones. Ein Berliner Start-up ist jetzt mit einer besonderen App-Idee auf den Fintech-Markt gekommen. Foto: Getty Images

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Versicherungs-Fintech verspricht

„Wir lösen das größte Problem des traditionellen Maklers“

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„Im Durchschnitt hat ein Kunde fünf Versicherungspolicen bei fünf verschiedenen Versicherungsgesellschaften. Das bedeutet fünf unterschiedliche Prämienrechnungen, fünf Ansprechpartner und fünf unterschiedliche Schadensmeldungsprozesse“, benennt Jungunternehmer Julian Teicke ein ärgerliches Problem für Kunden von Versicherungen. Dieser Komplexität möchte Teicke zu Leibe rücken - und hat gemeinsam mit seinem Vater das Versicherungs-Fintech Finance Fox gegründet. Über den Start des Unternehmens sprach Teicke im Interview mit dem Portal Gruenderszene.de.

Finance Fox bietet eine App an, die das Versicherungs-Portfolio eines Kunden bündelt und ihm einen einzigen Anlaufpunkt verschafft, bei Bedarf auch einen persönlichen Ansprechpartner. Das Angebot richtet sich auch an Makler: Diese wiederum können ihren Kundenbestand, Kundenkommunikation und Vergütungsfragen über die App verwalten. Zusätzlich verspricht will Finance Fox ein Kernproblem von Versicherungsvermittlern lösen: Die App weist Makler auf potenzielle Kunden in ihrer direkten Umgebung hin und unterstützt so beim Ausbau des Kundenbestands.

Finance Fox kann gleich zu Unternehmensgründung auf mächtige Unterstützung bauen: Mit 5,5 Millionen US-Dollar habe der US-Softwareanbieter Salesforce dem Berliner Start-up unter die Arme gegriffen, verrät Teicke im Interview. Da der „Kundenfrust“, den die neue App zu lösen verspricht, nicht nur ein deutsches Problem sei, sondern auch in anderen Ländern vorkomme, sondiert Finance Fox bereits internationale Märkte für eine mögliche zukünftige Expansion.

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