Versicherungs-Studie: Kunden wollen Soforthilfe statt Geld
Das ergab eine Umfrage der Marktforschungsgesellschaft Wickert Institute zusammen mit der Hochschule Rhein-Main im Auftrag der Versicherungsgesellschaft Europ Assistance. Dabei nahmen 102 Entscheider aus der Versicherungs- und Bankwirtschaft und 502 Privatkunden teil.
Vor allem im Gesundheitssektor ist die Nachfrage nach zusätzlichem Service groß. Dort sind die Kunden auch eher bereit, für Assistance-Leistungen mehr zu zahlen. Fast ein Drittel der Befragten würde für die Gesundheits-Assistance einen Beitrag von mehr als 15 Euro akzeptieren.
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Versicherungen bauen Service-Angebot aus, Banken zögern noch
Versicherungsgesellschaften haben die Bedeutung der Assistance-Leistungen erkannt. Fast alle (94 Prozent) sehen darin ein geeignetes Mittel zur Kundenbindung. 58 Prozent meinen außerdem, mit Assistance-Angeboten ließe sich der Umsatz steigern.
84 Prozent der befragten Gesellschaften planen in den kommenden zwölf Monaten, ihre Assistance-Angebote auszuweiten. Dabei konzentrieren sie sich besonders auf die Bereiche „Unfall/Reha/Schadenmanagement" (50 Prozent), „Gesundheit" (41 Prozent), „Senioren" (36 Prozent), „Haus/Wohnung" (14 Prozent) und „Reise" (14 Prozent).
Die Bankenchefs zögern hingegen noch, ihr Service-Angebot weiter auszubauen. Lediglich 28 Prozent der Befragten Bankmanager gaben an, ihre Assistance-Produkte im nächsten Jahr aufstocken zu wollen.
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