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Versicherungs-Studie: Unsicherheit und Regulierung als größte Zukunftsprobleme

Versicherungs-Studie: Unsicherheit und Regulierung als größte Zukunftsprobleme
Unsicherheit könnte sich für Versicherer als das größte Problem erweisen. Das ergab eine Studie über Versicherungen von der Economist Intelligence Unit (EIU), die von BNY Mellon gesponsert wurde. Die EIU hat 332 Unternehmen aus den Bereichen Versicherungen und Rückversicherungen sowie Vermittler wie Vermögensverwalter und unabhängige Finanzberater befragt, um herauszufinden, mit welchen Herausforderungen diese Unternehmen aktuell und langfristig konfrontiert sind.

Die häufigsten Nennungen betrafen das unsichere makroökonomische Umfeld: 36 Prozent der Lebensversicherer sehen dies als die größte Bedrohung, die sie in der Zeit bis zum Jahr 2030 erwartet. An zweiter Stelle folgen Regulierungsmaßnahmen, die 34 Prozent der befragten aus der Sparte Leben als zukünftiges Problem sehen.

70 Prozent der Versicherer gehen davon aus, dass die Regulierungsmaßnahmen es ihnen erschweren werden, die Kundenwünsche zu befriedigen. Etwas mehr als die Hälfte der Versicherer (51 Prozent) glaubt, dass sich Kundenvorlieben durch eine strengere Regulierung von Garantieprodukten weg zu riskanteren Investments hin verschieben werden.

In der Leben-Sparte geben 49 Prozent der Befragten an, aufgrund der strengeren Regulierung in Zukunft weniger Produkte anbieten zu wollen. 40 Prozent wollen Garantien einschränken, 35 Prozent planen Preiserhöhungen.
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