Quelle: Pixelio.de / Bernd Boscolo

Quelle: Pixelio.de / Bernd Boscolo

Versicherungs-Studie: Verständlichkeit und Flexibilität gefragt

//
Dies geht aus einer Studie von Asstel, der Direktversicherungs-Tochter der Gothaer hervor. Dabei wurden insgesamt 1.005 Bundesbürger durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt.

Für 82 Prozent der Versicherten sind kurze und für den Laien verständliche Versicherungsbedingungen ein wichtiges oder sehr wichtiges Abschlusskriterium. Auch der Preis spielt für die Befragten eine wesentliche Rolle. 77 Prozent legen großen Wert auf mögliche Prämienrückerstattungen. Und 51 Prozent interessieren sich für eine Versicherung, bei der sie Vertragslaufzeit und Leistungen individuell anpassen und so den Preis mitbestimmen können. Über ein Drittel der Befragten möchte ihre Versicherungen selbst über das Internet abwickeln und verwalten.

Versicherungs-Newsletter

 Versicherungs-Newsletter aktuelle Ausgabe
Aktuelle Ausgabe

Wie die Lebensversicherer Kunden halten wollen

Junge GKV-Kunden wollen in die PKV

>> kostenlos abonnieren

>> aktuelle Ausgabe

Außerdem wünscht sich über die Hälfte der Verbraucher eine Versicherung, die passgenau auf ihre jeweilige Lebensphase abgestimmt ist. Dazu zählen Produkte für junge Mütter, Ehepaare oder Senioren. Ebenso viele der Befragten können sich vorstellen, eine zusätzliche Versicherung gegen Arbeitslosigkeit abzuschließen, die sowohl finanzielle Hilfe als auch qualifizierte Unterstützung bei der Stellensuche und Bewerbung bietet. Nahezu ein Drittel der Befragten würde eine Versicherung begrüßen, die in einer unverschuldeten finanziellen Notlage Schutz bietet und beispielsweise beim Weg aus einer Überschuldung hilft.

Auch die zunehmende Bedeutung der Freizeitgestaltung spiegelt sich in den Anforderungen an Versicherungsgesellschaften wider. So begrüßen 36 Prozent der Befragten die Möglichkeit, individuelle Risiken wie beispielsweise einen Bungee-Sprung mit einer Event- oder Tagespolice absichern zu können.

Mehr zum Thema
Versicherungs-Studie: Telefonkontakt wichtiger als BesuchVersicherungs-Studie: Nachholbedarf im Beschwerde-Management