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Versicherungsmakler erschleicht sich 1,1 Millionen Euro

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Wie die „Nürnberger Zeitung“ berichtet, sei der Angeklagte skrupellos vorgegangen. Nachdem er seinen Kunden eine Lebensversicherung verkauft hatte, kündigte er die Police ohne Wissen der Versicherten wieder, fälschte dazu ihre Unterschrift. Den Rückkaufswert des Vertrags habe er von den Versicherungsunternehmen kassiert, so die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Vor Gericht gab der Angeklagte zu, seine bare Beute für Drogen ausgegeben zu haben. Bis zu 30.000 Euro pro Monat investierte er in Medikamente und Anabolika, gestand der suchtkranke Bodybuilder laut Nürnberger Zeitung. Der Betrug kam erst raus, als ein Kunde misstrauisch wurde und den Versicherungsmakler anzeigte. Bis zuletzt habe der 35-Jährige aber mit seinen Spielchen weitergemacht: „Ich dachte damals in dem Zustand, ich sei Superman und die Polizei kann mir nichts antun“, erklärte der Angeklagte.

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