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Versicherungsstudie: Maklerkunden verdienen mehr und sind anspruchsvoller

Versicherungsstudie: Maklerkunden verdienen mehr und sind anspruchsvoller
Das zeigt eine Analyse mit dem neuen Zielgruppenanalysetool „Target Report Assekuranz“ des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Für die repräsentative Studie hat YouGov zwischen 2004 und 2012 über 70.000 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten in Deutschland befragt.

Laut Studie hat sich auch die Zahl der Internetkunden während der vergangenen zehn Jahre auf 8 Prozent im Jahr 2012 mehr als verdoppelt (2004: 3 Prozent). Kein anderer Vertriebskanal konnte in den vergangenen Jahren stärker wachsen.

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Makler- und Internetkunden weisen dabei einige Gemeinsamkeiten auf: Beide Gruppen gehören zu den Besserverdienern (rund 450 Euro über dem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen pro Monat) und sind besonders anspruchsvoll. Mehr als neun von zehn Personen dieser Zielgruppe legen besonderen Wert auf den Einschluss aller relevanten Risiken und Leistungen.

Außerdem erwarten etwa genauso viele ein schnelles und unbürokratisches Verhalten der Versicherungsgesellschaft im Schadens- und Leistungsfall. Die hohen Erwartungen gehen einher mit einem überdurchschnittlich hohen Wissen in Versicherungsfragen. Internetkunden wollen das beste Angebot Es gibt aber auch Unterschiede zwischen den beiden Gruppen: Im Vergleich zu Internetkunden sind Maklerkunden eher passiv und legen Wert auf eine hochwertige Beratung. Internetaffine Versicherungsnehmer holen sich dagegen öfter eine Reihe von Angeboten verschiedener Gesellschaften ein als Maklerkunden (67 Prozent der Internetkunden; 55 Prozent der Maklerkunden) und versuchen, das beste Angebot zu finden (65 Prozent der Internetkunden; 51 Prozent der Maklerkunden).
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