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Versuchte Erpressung? Ergo schießt zurück

Das Hauptbecken in der Gellert-Therme in Budapest, <br> wo die Sex-Party von HMI stattfand. Foto: Fotolia
Das Hauptbecken in der Gellert-Therme in Budapest,
wo die Sex-Party von HMI stattfand. Foto: Fotolia
Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) berichtet, hat Ergo einen Geschäftsmann, einen Wirtschaftsprüfer und zwei Anwälte wegen versuchter Erpressung angezeigt. Nach Angaben der FTD vertraten die Beschuldigten mehrere ehemalige Ergo-Vertriebsmitarbeiter, die mit Ergo um höhere Abfindungen stritten. Die Ex-Mitarbeiter sollen bis zu 112 Millionen Euro gefordert haben; die jüngste Forderung soll noch bei 24 Millionen liegen.

Ergo sehe einen Zusammenhang zwischen dem Rechtsstreit und dem Bekanntwerden der Sex-Reise von HMI-Vertretern nach Budapest, das das Image des Versicherers beschädigt hat, berichtet FTD und zitiert einen Insider, der von einem „neuen Geschäftsmodell von Berufsklägern“ spricht.

Andere Branchenkenner vermuten hinter der Strafanzeige von Ergo hingegen einen Versuch, seinen Image aufzupolieren und den Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen entgegenzusteuern.
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