Michael Sattler

Michael Sattler

Vertrauen in Bankberater und Versicherungsvertreter steigt

Der Bankberater holt damit um 5 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresbefragung auf und schiebt sich auf Rang 1 der nachgefragtesten Quellen für Informationen zur Altersvorsorge. Vertreter von Versicherungsgesellschaften erzielten mit 35 Prozent (2011: 27 Prozent) ihren besten Umfragewert seit 2010. Unabhängige Versicherungsvermittler büßten dagegen 10 Prozentpunkte auf 36 Prozent ein.

Zwischen Bankberatern auf Platz 1 und den Maklern auf Platz 3 reihen sich Freunde und Bekannte mit 45 Prozent der Nennungen (2011: 39 Prozent) als wichtigste Quelle für Informationen zur Altersvorsorge ein. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Lebensversicherung. Ihre bislang besten Ergebnisse seit Start der Umfrage im Jahr 2010 erzielten neben den Versicherungsvertretern (Platz 4) Verwandte mit 32 Prozent (Platz 5, 2011: 25 Prozent).

Auch die Bedeutung des Internets ist gestiegen: 29 Prozent der Befragten informieren sich dort (2011: 23 Prozent). Demgegenüber haben klassische Medien wie Tageszeitungen, Fachmagazine, Radio und Fernsehen mit 17 Prozent ihren tiefsten Stand erreicht (2011: 20 Prozent). Überraschend schwach schneiden Foren und Blogs, also Social-Media-Angebote ab.  Sie landen mit 4 Prozent abgeschlagen auf dem neunten und letzten Platz (2011: 3 Prozent).

„Die Ergebnisse bestätigen, wie wichtig der persönliche Kontakt und das Vertrauen von Ratsuchenden sind“, betont Michael Sattler, neuer Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben. Noch deutlicher sei das bei den 20- bis-29-Jährigen: Sie vertrauten vor allem Freunden und Bekannten (57 Prozent) und Verwandten (49 Prozent). Deshalb müsste man sich gerade bei jüngeren Menschen anstrengen, um sie von der Beratungskompetenz der Altersvorsorge-Spezialisten zu überzeugen, so Sattler.

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