Vertrieb: Sperrfrist bei Sachkundeprüfung könnte kippen

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Seit Einführung der Versicherungsvermittler-Verordnung vor genau einem Jahr müssen Vermittler bis Ende dieses Jahres eine Gewerbeerlaubnis und eine Eintragung ins Vermittlungsregister vorweisen können, um ihren Beruf weiter ausüben zu dürfen. Eine der Voraussetzungen dafür ist das erfolgreiche Abschließen einer Sachkundeprüfung bei einer Industrie- und Handelskammer (IHK). 

Bisher gilt, dass Vermittler, die zweimal durch diese Prüfung gefallen sind, zunächst ein Jahr warten müssen, bis sie die Prüfung erneut ablegen können. Das Weiterbildungs-Unternehmen Going Public, das sich auf die berufsbegleitende Qualifikationen von Maklern und Vermittlern spezialisiert hat, will nun erfahren haben, dass die Sperrfrist kassiert werden soll: „Zur Zeit gibt es in der Bund-Länder-Kommission Überlegungen, diese Wiederholungseinschränkung ersatzlos zu streichen“, heißt es in einem Schreiben des Unternehmens.

Als Ergebnis könnte die IHK-Sachkundeprüfung beliebig häufig ohne Zwangspause abgelegt werden. Allerdings müsste der Bundesrat einer entsprechenden Änderung zustimmen. „Das wird aufgrund des Abstimmungsprozesses aller beteiligten Ministerien wohl erst in der Bundesratssitzung im September geschehen können“, so Going Public.

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