Suche

Verwahrgebühren im Vergleich So viel berechnen Direktbanken für Xetra-Gold

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

ING-DiBa

ING-DiBa | © ING-DiBa Pressebild
Eingang zum Hauptgebäude der ING-DiBa in Frankfurt | Foto: ING-DiBa Pressebild

Während die Comdirect Bank Kaufanträge für Xetra-Gold bis auf weiteres ausführen will, ist das bei der ING-DiBa nicht mehr möglich: „Xetra-Gold kann bei uns schon seit längerer Zeit nur verkauft werden“, erklärt Firmensprecher Alexander Baumgart. „Verwahrkosten für bestehende Bestände reichen wir nicht an die Kunden weiter.“ Bestandskunden des Tochterunternehmens der niederländischen ING Groep zahlen daher keine Verwahrgebühren.

Als Investmentprodukt zur „Partizipation an der Entwicklung des Goldpreises“, das so liquide wie ein Wertpapier gehandelt wird, bewirbt die Deutsche Börse Commodities ihren Kassenschlager Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0). Der Goldbestand der Nullkuponanleihe ohne Laufzeitbegrenzung, in der zur Jahresmitte Vermögen von rund 5,8 Milliarden Euro verwaltet wurden, erzielte zum Stichtag 30. Juni mit 167,55 Tonnen einen neuen Rekord.

Die Xetra-Gold-Prozesskette

Grafik: Deutsche Börse Commodities

Zum Vergleich: Anfag 2017 lag der Wert noch bei 117,59 Tonnen. Der Bestand erhöht sich immer dann, wenn Anleger Xetra-Gold über die Börse kaufen. Für jeden Anteilschein, der jederzeit zu 100 Prozent durch Gold gedeckt ist, wird genau ein Gramm Gold hinterlegt. 95 Prozent des Edelmetalls wird in den Tresoren der Clearstream in Frankfurt eingelagert. Der restliche Teil des Goldes gewährt als Lieferansprüche gegen Umicore aus Hanau.

Banken geben Gebühren weiter

Beim Kauf der Anleihe wird zwar kein Ausgabeaufschlag erhoben und es fallen auch keine Managementgebühren an. Doch für die Verwahrung des Edelmetalls berechnet Clearstream Depotentgelte: Pro Monat sind von der depotführenden Bank 0,025 Prozent des Bestandswerts zu zahlen. Daraus ergibt sich eine Gebühr von 0,3 Prozent im Jahr zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer (ergibt 0,357 Prozent), die bisher nur selten an den Anleger weitergegeben wurde. 

Neu in der Mediathek
nach oben