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VGF Summit: Eine Branche im radikalen Wandel

Beim VGF Summit 2013 in Frankfurt traf sich die Beteiligungsbranche zum Tête-à-tête
Beim VGF Summit 2013 in Frankfurt traf sich die Beteiligungsbranche zum Tête-à-tête
Am 5. und 6. Februar öffneten sich auch 2013 die Tore der Frankfurter Messe zum VGF Summit, dem Branchentreff der Beteiligungsbranche. Los ging es mit der gut besuchten Eröffnungsveranstaltung am Dienstagmorgen.

Begrüßt wurden die Messebesucher von Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des VGF Verband Geschlossener Fonds, mit den markanten Worten, dass man sich nächstes Jahr nicht mehr zu diesem VGF Summit treffen werde. Der Schock des Publikums war ihm sicher. Romba spielte aber lediglich auf den gezwungen kommenden Wandel der Beteiligungsbranche an. Der VGF Summit werde nächstes Jahr auch wieder stattfinden, aber die Branche eine andere sein.

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Danach folgte die Vorstellung der Branchenzahlen 2012. Insgesamt hat die Branche vergangenes Jahr 4,5 Milliarden Euro Eigenkapital eingeworben. 2011 waren es noch 5,9 Milliarden Euro. Das Minus beträgt 23 Prozent. Der Großteil der Gelder (70 Prozent; 3,14 Milliarden Euro) kam von privaten Anlegern. Der Anteil der institutionellen Anleger hat aber wiederholt zugelegt. Während er 2011 noch 18 Prozent lag,  betrug er 2012 bereits 30 Prozent.

Am Ende der Präsentation klärt Romba dann auf, wer von den Emissionshäuser 2012 das meiste Eigenkapital platziert hat. Die ersten Plätze belegen dieses Mal die Emissionshäuser IVG (1. Platz, 430 Millionen Euro), Signa (2. Platz, 421 Millionen) und KGAL (3. Platz, 406 Millionen).

Vor allem über die anstehende AIFM-Richtlinie zur Regulierung des Grauen Kapitalmarktes wurde auf dem Branchentreffen viel diskutiert. Die Richtlinie wird derzeit im Bundestag beraten und muss von Deutschland bis zum 22. Juli 2013 in nationales Recht umgesetzt werden.

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