Screenshot der Sat.1-Sendung: Carsten Maschmeyer (Mitte) diskutiert mit Gregor Gysi (links) und Moderator Claus Strunz.

Screenshot der Sat.1-Sendung: Carsten Maschmeyer (Mitte) diskutiert mit Gregor Gysi (links) und Moderator Claus Strunz.

Video: Schlagabtausch zwischen Maschmeyer und Gysi

Wie er zum Milliardär geworden ist, fragt der Moderator der Sendung Claus Strunz. „Verdienen und dienen gehört zusammen“, antwortet Maschmeyer. „Ich habe aber auch Glück gehabt.“ Er erzählt von seinen schwierigen Startvoraussetzungen: Er wächst in einem Mutter-Kind-Heim auf. Den Vater kennt er nicht, die Mutter muss rund um die Uhr arbeiten, um ihn durchzubringen. „Sie vertrat konservative Werte wie ‚Ohne Fleiß kein Preis‘. Ich war am Anfang meiner Tätigkeit sehr fleißig, hatte dann den Mut, mich selbstständig zu machen.“ >>> Zum Video geht es hier Der Respekt Gregor Gysis vor der Leistung Maschmeyers hält sich trotzdem in Grenzen. "Der braucht keine Milliarde, das ist doch albern!“ Und der Politiker schießt noch einmal nach: „Ich weiß ja nicht wie er seine Unternehmen geführt hat. Aber wenn da eine Milliarde herausgekommen ist, hat er entweder, sage ich mal Kunden sehr gut ausgenommen oder er hat seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht sehr gut bezahlt.“

Aber auch Maschmeyer teilt aus: „Spielen Sie nicht den Robin Hood. Sie haben mir vor einigen Monaten einen Brief geschrieben, ob ich Ihnen helfen kann für einen ihrer Mandanten, der für 43 Millionen Euro Gold in der Schweiz hat.“

Goldschatz in der Schweiz?

Gysi geht darauf allerdings nicht näher ein. Laut einem Bericht der "Bild-Zeitung" geht es dabei um einen Kunden, der Forderungen gegenüber einer Schweizer Bank hat und in der Schweiz eine Menge Goldbarren liegen hat, an die er aber nicht herankommt. Da Maschmeyer gut vernetzt ist und Kontakte zu diversen Chef-Etagen hat, bittet Gysi ihn im Name des Kunden, zu vermitteln. Anscheinend ohne Erfolg.

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