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Viel zu teuer Jim Rogers rät vom Goldkauf ab

Gold sei im laufenden Jahr zwar „eine der stärksten Anlagen überhaupt“ gewesen, sagt Investmentguru Jim Rogers in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mittlerweile sehe er allerdings ein Ende der Goldpreiserholung gekommen. In naher Zukunft könne das Edelmetall unter die 1.000-US-Dollar-Marke abstürzen. Auf einen konkreten Zeitpunkt wollte sich der Investment-Altmeister nicht festlegen: Markt-Timing-Prognosen seien nicht seine Stärke, räumt Rogers ein.

Der Star-Investor gab im Interview an, seine eigenen Edelmetall-Investments erst wieder aufstocken zu wollen, wenn der Goldpreis nach einem erneuten massiven Preissturz wieder niedrig sei.

Mit seinen Voraussagen hat Rogers in letzter Zeit allerdings mitunter auch danebengelegen. So riet er Ende des vergangenen Jahres in einem Interview mit dem US-amerikanischen Finanzmagazin „Barrons“ Anlegern vom Goldkauf ab. Wer sich von dieser Empfehlung zu dem Zeitpunkt hätte überzeugen lassen, dem wäre angesichts der Goldrally in der ersten Jahreshälfte 2016 eine veritable Rendite entgangen. 

An seinen eigenen bestehenden Goldinvestments wird Rogers indessen vermutlich festhalten: „Wenn es nach unten geht, glaube ich nicht, dass es irgendeinen Grund gebe, der mich dazu bringen könnte, mein Gold zu verkaufen“, hatte der Alt-Investor und Rohstoffspezialist vor rund einem Jahr im Interview verlauten lassen.


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