Viele kleine Sitzungen

Aufgeschobene Gläubigerversammlungen von Infinus sind gestartet

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Bei der Infinus-Gläubigerversammlung Mitte Mai kam es zu Turbulenzen. 1.300 Fubus-Geschädigte beziehungsweise deren Vertreter sollten im Amtsgericht Dresden einen gemeinsamen Vertreter wählen, der ihre Ansprüche gegen die Muttergesellschaft des bankrotten Finanzdienstleisters Infinus durchsetzt. Doch die Emotionen kochten hoch, sodass die Anwälte schließlich einen Befangenheitsantrag gegen die Rechtspflegerin stellten. Insolvenzrichter Erwin Gerster unterbrach die Sitzung, um diesen Antrag zu prüfen.

Seit Ende Juni hält das Gericht nun viele kleine Sitzungen ab. Auf der Internetseite „Insolvenzbekanntmachungen“ können Betroffene die einzelnen Termine erfahren. Unter der Firma „Future Business“ sind hier alle Termine aufgelistet. Die große Gläubigerversammlung soll am 25. November stattfinden.

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