Vier neue Fonds von Universal-Investment

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Universal-Investment hat vier neue Publikumsfonds aufgelegt. Gemanagt werden sie von langjährigen Partnergesellschaften. Der Münchner Vermögensverwalter Fiduka Depotverwaltung unter Leitung von Gottfried Heller zum Beispiel übernimmt das Management bei zwei der neuen Offerten. 

Der neue Fiduka Multi Asset Classic UI (WKN: A0M8WX) setzt vor allem auf Börsenschwergewichte aus den Branchen Telekommunikation, Banken und Versicherungen sowie aus dem Rohstoffsektor. Heller investiert bei diesem Fonds vor allem in Firmen mit hohem Substanzwert. Offensiver wird der Fiduka Multi Asset Dynamic UI (WKN: A0M8WW) gemanagt. Hier kommen auch Wachstumstitel mit geringem Börsenwert und Unternehmen aus Schwellenländern mit ins Portfolio. 

Ergänzt werden die Aktienanteile beider Fonds mit Zertifikaten und Anleihen. „Bei der Aufteilung sind wir sehr flexibel“, erklärt Heller. „In aussichtsreichen Marktphasen können die Fonds fast vollständig am Aktienmarkt investiert sein.“ Eine ähnliche Mischstrategie verfolgt Heller mit dem 1989 gestarteten Fiduka Universal-Fonds (WKN: 848373), seinem ersten gemeinsamen Produkt mit Universal. 

Auch der Kölner Vermögensverwalter Reinhold Rombach baut seine Zusammenarbeit mit Universal-Investment aus. Bereits seit Ende 2005 managt er den Aktienfonds RR Analysis Top Select Universal (WKN: A0HF4N). Ab sofort übernimmt Rombach das Management von zwei weiteren Fonds. Der RR Analysis Börsebius Rent Universal (WKN: A0M8WQ) investiert weltweit in Renten bester Bonität. Den Schwerpunkt bilden europäische Staatsanleihen. Beim RR Analysis Börsebius MX Universal (WKN: A0M8WR) wird das Rentenportfolio um Aktien ergänzt, die bis zu einem Drittel des Fonds ausmachen können. 

Der Ausgabeaufschlag der beiden von Rombach gemanagten Fonds beträgt 3 Prozent. Beim defensiven Fiduka-Fonds sind es bis zu 4 Prozent, beim offensiven 5 Prozent. Als jährliche Verwaltungsgebühren werden bei den Fiduka-Produkten 1,175 Prozent fällig. Bei den Rombach-Fonds sind es 1,1 Prozent (Rent) beziehungsweise 1,3 Prozent (MX). 

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