Feri-Investmentchef Heinz-Werner Rapp

Fragilität der Euro-Zone als spieltheoretisches Problem

Heinz-Werner Rapp: Der Vorstand und Chief Investment Officer (CIO) ist seit 1995 für das unabhängige deutsche Investmenthaus Feri tätig.  | © Feri

Heinz-Werner Rapp: Der Vorstand und Chief Investment Officer (CIO) ist seit 1995 für das unabhängige deutsche Investmenthaus Feri tätig. Foto: Feri

Die Fragilität in der Eurozone nimmt zu – entsprechende Risiken werden jedoch nach wie vor unterschätzt. Traditionelle ökonomische und politische Analysen der aktuellen Situation reichen nicht aus, um die komplexe Dynamik innerhalb der Europäischen Währungsunion zu erfassen. Mit Ansätzen aus der Spieltheorie lassen sich die latenten Risiken eines „Euro Break Up“, also eines Zerfalls oder einer Auflösung, aus einem anderen Blickwinkel analysieren, überzeugend erklären und realistisch einschätzen.

Ob Brexit-Votum, Wahlergebnis in Italien oder Koalitionsstreit und „Kanzlerdämmerung“ in Deutschland – viele Entwicklungen der jüngsten Zeit in Europa kamen scheinbar überraschend: Zumindest wurden sie mit „normalen“ Analyseverfahren stark unterschätzt oder komplett übersehen.

Gemeinsame Schwäche: Stets wurde die Motivation und die Entschlossenheit wichtiger Akteure „ausgeblendet“ oder durch schlichte Fortschreibung vorheriger Muster ersetzt. Ein klarer Wechsel der Perspektive hätte in jedem dieser Fälle geholfen, mehr Klarheit und ein besseres Verständnis für die jeweilige...

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