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Volkswohl Bund Leistungsfall in der BU: "40 Prozent der Schreiben sind am ersten Tag beantwortet"

Kristina Salzwedel, Produktmanagerin für Berufsunfähigkeitsversicherungen beim VOLKSWOHL BUND
Kristina Salzwedel, Produktmanagerin für Berufsunfähigkeitsversicherungen beim VOLKSWOHL BUND

In den Medien steht die Versicherungswirtschaft häufig am Pranger: Einzelfälle, in denen Versicherte aus verschiedenen Gründen trotz Antrag keine BU-Rente von ihrem Versicherer erhielten, dienen gern dazu, diese existenzsichernde Vorsorge komplett infrage zu stellen. Zu Unrecht, wie Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg bereits mehrfach nach-wies. Er untersuchte zuletzt in der im März 2016 erschienenen BU-Leistungsstudie die Leistungsabwicklung wichtiger BU-Versicherer. Ergebnis: Branchenweit wird in drei von vier Fällen geleistet.

Diese Quote kann auch die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. bestätigen. „Häufigster Grund für eine Ablehnung ist, dass keine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit vorliegt. Am zweithäufigsten sind BU-Anträge, die sich auf Vorerkrankungen beziehen, die beide Vertragspartner bei Vertragsabschluss ausgeschlossen hatten“, berichtet Kristina Salzwedel, Produktmanagerin für Berufsunfähigkeitsversicherungen beim VOLKSWOHL BUND. Und manchmal scheitert es schlichtweg daran, dass nicht alle erforderlichen Informationen vorliegen, um den Anspruch prüfen zu können.

Verschwiegene Vorerkrankungen sind, anders als häufig vermutet, kein großes Thema. „Die meisten Vermittler und ihre Kunden wissen, dass die Risikoprüfung wichtig ist, und beantworten die Gesundheitsfragen richtig und vollständig“, so Salzwedel. Der VOLKSWOHL BUND hat sich zudem für seine Leistungsregulierung klare Serviceziele gesteckt. „Unser Ziel ist es, jedes Schreiben in spätestens fünf Tagen beantwortet zu haben“, so Salzwedel. „Wir kontrollieren quartalsweise und haben festgestellt, dass 40 Prozent bereits am ersten Tag beantwortet sind, am dritten Tag sind es 80 Prozent, am fünften Tag 93 Prozent. Viel hängt allerdings davon ab, wie schnell die notwendigen Unterlagen von Ärzten oder Krankenhäusern vorliegen.“

Unterstützung bei Fragebögen

Bereits im Erstanschreiben bietet der Versicherer proaktiv die Unterstützung bei der Bearbeitung des Fragebogens an. „Diese sind von uns bewusst praxisorientiert und übersichtlich gestaltet“, sagt Salzwedel. Eine große Hilfe für Kunden und Makler: So sind beispielsweise angeforderte Unterlagen schriftlich hervorgehoben.

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