Aktualisiert am 28.02.2017 - 11:10 UhrLesedauer: 3 Minuten

Vom Sachbearbeiter bis zum Wirtschaftsprüfer So viel verdienen Finanzexperten in unterschiedlichen Funktionen

Finanzzentrum Frankfurt am Main: Banken zählen zu den Top-5 der Bestverdiener-Branchen
Finanzzentrum Frankfurt am Main: Banken zählen zu den Top-5 der Bestverdiener-Branchen | Foto: Getty Images
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Mit einem durchschnittlichen Gehalt von 67.401 Euro jährlich zählen Fach- und Führungskräfte aus der Bankenbranche zu den fünf bestverdienenden Berufsgruppen. Lediglich Angestellte im Chemiebereich (68.214 Euro), in der Pharma-Industrie (67.675 Euro), in der Luft- und Raumfahrt (67.578 Euro) und bei Autobauern (67.419 Euro) bringen mehr Geld nach Hause.

Das zeigt der Stepstone Gehaltsreport 2017, für den die Online-Jobbörse Brutto-Durchschnittsgehälter von 60.000 Fachkräften erhoben hat.

Geschlechterungerechtigkeit: Frauen verdienen knapp 20.000 Euro weniger

Bei ihrer Studie haben die Stepstone-Experten das durchschnittliche Bruttojahresgehalt einschließlich variabler Anteile berücksichtigt. Bei Jobs in der Finanz- und Versicherungsbranche macht der variable Anteil im Schnitt 9 Prozent des Gehalts aus. Wer eine Führungsposition hat, verdient rund 30 Prozent mehr.

Auch die Unternehmensgröße hat einen Einfluss auf die Gehälter. So verdienen Mitarbeiter in Großfirmen durchschnittlich 70.049 Euro, während Angestellte kleinerer Unternehmen (bis 500 Mitarbeiter) mit 56.020 Euro vorliebnehmen müssen. Noch gravierender sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Männer 70.766 Euro im Jahr bekommen, sind es bei Frauen mit 51.155 Euro rund 19.600 Euro weniger.

Studium lohnt sich

Außerdem hängt das Gehalt der Finanzexperten sehr stark von ihrer Ausbildung (schulischer versus akademischer Abschluss), der Erfahrung, der Position und dem Aufgabenfeld ab. Wie viel Einsteiger, erfahrene Kräfte und alte Hasen in verschiedenen Positionen verdienen, zeigt folgende Klickstrecke.

Berufserfahrung bis 2 Jahre

Zeichnung: Elena Ekkert
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