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Von elitär bis inakzeptabel: Morningstar bietet neue Analyseinstrumente

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Mehr als 3.000 Fonds europaweit sollen in die Morningstar-Fondsanalyse eingehen. In erster Linie werden dabei Investmentfonds mit dem höchsten Kapitalvolumen abgebildet. Das Ziel der Ratingagentur ist es, bis zu 70 Prozent des verwalteten Vermögens in jeder Vergleichsgruppe zu erfassen. Die Performance spielt dagegen keine Rolle: sowohl gute als auch schlechte und schlichtweg inakzeptable Fonds sollen bewertet werden. „Eine zeitweise Underperformance ist kein Ausschlussfaktor. Im Gegenteil, dann benötigen Anleger eine sachkundige Einschätzung oft am meisten“, so Morningstar. Darüber hinaus will die Agentur auch einige attraktive kleine oder neue Fonds mit einem Rating versehen. Die Analyse umfasst fünf Bereiche: das Fondsmanagement, die Fondsgesellschaft, den Investmentprozess, die Gebühren und die Performance. Dabei stützen sich die Analysten sowohl auf eigene Daten und öffentliche Dokumente als auch auf Interviews mit Fondsmanagern. Die Einschätzungen in jedem der genannten Bereiche werden in einem Ratingkomittee von Senior Fondsanalysten geprüft, bevor das endgültige Rating festgelegt wird. Das „Morningstar Qualitative Rating“ zeigt auf einen Blick, wie die Fondsanalysten einen Fonds bewerten. Der „Morningstar Fund Research Report“ begründet das Rating und stellt die Ergebnisse in den fünf einzelnen Bereichen detailliert dar. Ferner zeigt er die Besonderheiten eines Fonds auf und erklärt, wie der Fonds sich in unterschiedlichen Marktphasen verhalten könnte. Die Bewertungsskala gliedert sich in elitär, überdurchschnittlich, durchschnittlich, unterdurchschnittlich und inakzeptabel.

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