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Vorsorgelücke Auch Pflege braucht Vollkasko

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Bei der Auswahl einer Zusatz-Police eines privaten Krankenversicherers müssen Kunden zunächst entscheiden, ob sie eine Pflegekosten- oder Pflegetagegeld-Police wünschen. Deren schwankende Prämien richten sich in der Regel nach dem Leistungsumfang des jeweiligen Tarifs sowie Alter und Gesundheitszustand des Antragstellers. Leistungen gibt es jeweils dann, wenn der Patient seinen Alltag nicht mehr allein bewältigen kann.

Während die konkrete Einstufung in einen der fünf Pflegegrade zwar für die Höhe eines Tagegelds entscheidend ist, zählen bei der Pflegekosten-Police nur die tatsächlichen Ausgaben. Damit schützen sie zwar vor den zu erwartenden Kostensteigerungen für Heimplätze, doch den Pflege-Bahr genannten Staatszuschuss von 60 Euro gibt es nur für Tagegeldtarife. Weiterer Vorteil: Über das Tagegeld können die Empfänger frei verfügen. Das ist bei der mehrheitlich gewünschten Pflege durch Angehörige oder Bekannte zu Hause wichtig.

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Quelle: Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP)

Da aber auch das staatlich bezuschusste Tagegeld immer noch keinen Vollkaskoschutz in allen Pflegegraden leistet, haben die Versicherer inzwischen reagiert und neue Kombitarife mit ungeförderten Policen kreiert. Die jeweils besten Angebote für Versicherte im Alter von 25, 35, 45 und 55 Jahren untersuchte jetzt das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) aus Köln für die Zeitschrift „Focus Money“. „Über alle Altersklassen hinweg das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der Analyse boten Allianz, DKV und R+V“, zieht DFSI-Analyst Sebastian Ewy als Fazit des aktuellen Produkttests.

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