Wachstum bei Growth-Fonds der UBS

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UBS Global Asset Management hat zwei neue Growth-Fonds auf den deutschen Markt gebracht. Mit ihnen investieren Anleger in Unternehmen mit Wachstumspotenzial. UBS-Portfoliomanager William Morgan setzt auf Firmen mit besonderen Wettbewerbsvorteilen, die sich unter anderem in innovativen oder sehr hochwertigen Produkten zeigen.

„Wachstumsstarke Unternehmen kommen meist aus Sektoren wie Biotechnologie, Elektronik, Luftfahrt, Internet und Telekommunikation“, so Morgan. „Doch finden wir auch in defensiveren Sektoren wie der Gesundheitsbranche Werte für unsere Portfolios.“

Die Growth-Fonds der UBS unterscheiden sich in ihrem regionalen Anlageschwerpunkt. Für den Global Growth (WKN: A0PHP9) wählt Morgan 115 bis 175 Aktien aus dem weltweiten Aktienuniversum aus. Den höchsten Anteil im Portfolio haben derzeit die Sektoren Pharmazeutik, Kosmetik und medizinische Produkte. Unter seinen zehn größten Portfoliowerten befinden sich aber auch Werte wie die Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa. Der Grund: Morgan rechnet beim weltweiten Kreditkartenabsatz mit erheblichen Steigerungsraten.

Der Emerging Markets Growth (WKN: A0M6SS) besteht aus nur 35 bis 55 Einzeltiteln. In Frage kommen für diesen Fonds insgesamt rund 2.000 Unternehmen mit hohem Börsenwert und Sitz in den Schwellenländern. Die dort stark zunehmende Binnennachfrage und der Ausbau der Infrastruktur sind die wichtigsten Investmentthemen für Morgans Managerteam. Unternehmen aus den drei Sektoren Banken und Kreditinstitute, Telekommunikation sowie Bergbau, Kohle und Stahl sind im Fonds am stärksten vertreten.

Bisher bot UBS hierzulande nur einen europäischen (WKN: 577982) und einen US-Growth-Fonds (WKN: A0DKAR) an. Der Ausgabeaufschlag beträgt jeweils 5 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 2,04 Prozent. Nur bei dem Schwellenländer-Produkt sind es 2,34 Prozent.

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