Deutscher Wald als Investmentfokus, Foto: Getty Images

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Waldfonds von SEB

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Der Forest Invest Waldfonds von SEB kauft und bewirtschaftet ausschließlich deutsche Waldflächen. Während SEB für Fondsauflage und Fondsverwaltung zuständig ist, übernimmt die Deutsche Forest Invest das Fondsmanagement. Die gekauften Waldflächen sollen zu Dauermischwäldern umgebaut werden.

Die Einnahmen des Fonds ergeben sich aus dem laufenden Holzverkauf, der von der weltweit steigenden Nachfrage nach Holz profitieren soll. Zudem rechnet SEB durch den Umbau zu Mischwäldern mit einer Wertsteigerung der Waldflächen.

Der Vorteil des Waldfonds liege in der niedrigen Korrelation mit anderen Anlageklassen und einer geringen Volatilität, heißt es von SEB. Aber es gebe auch spezielle Risiken: Dazu zählen ein geringeres als geplantes Wachstum der Wälder sowie die Schädigung des Baumbestands durch Käferbefall, Sturm und Waldbrand.

Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren, die den Fonds ab 500.000 Euro zeichnen können. Dafür sollen sie eine Rendite von 5 bis 8 Prozent bekommen. Die Erstzeichnungsfrist endet am 31. Oktober 2011. Investoren können ihre Anteile zweimal im Jahr zurückgeben. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre.

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