Wall Street legt zu

Fed dämpft Sorgen zu baldigem Zinsanstieg

Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 16.437,18 Zähler. Für den wesentlich breiter angelegten S&P-500-Index ging es ebenfalls um 1,1 Prozent aufwärts. Er beendete den Tag bei einem Stand von 1872,18 Punkten.

Mehrere Vertreter der US-Notenbank Fed waren zuletzt der Meinung, dass die jüngste Erhöhung ihrer Median-Prognose für den Leitzins die wahrscheinliche Geschwindigkeit für eine Straffung übertrieben hat. Das ging aus dem Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses vom März hervor, das am späten Mittwoch veröffentlicht wurde.

“Mehrere Teilnehmer stellten fest, dass der Anstieg bei der Median-Prognose die Verschiebung in den Prognosen übertrieben dargestellt hat”, hieß es in dem Protokoll. Einige verliehen demnach ihrer Besorgnis Ausdruck, dass die Zinsprognose “falsch ausgelegt werden könnte - als ein Anzeichen für eine Bewegung des Ausschusses hin zu einer weniger akkommodierenden Handlungs-Funktion.”

Im vergangenen Monat waren die Renditen der US-Treasuries angestiegen, nachdem die Fed erklärt hatte, der Leitzins würde schneller steigen als angenommen.

Gefragt waren unter anderem die Aktien von Alcoa Inc. mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent. Die Nummer eins unter den US- amerikanischen Aluminiumproduzenten, hatte in der Nacht zum Mittwoch für das erste Geschäftsquartal einen Gewinn oberhalb der Prognosen berichtet.

Titel von Facebook Inc. verteuerten sich um rund 7,3 Prozent. Damit setzte sich die Erholung im Technologiesektor, in dem es zuletzt einen Ausverkauf gegeben hatte, fort. Der Betreiber des gleichnamigen sozialen Netzwerkes war um bis zu 21 Prozent von seinem Rekordhoch zurückgefallen.

Auch Biotechnologiewerte konnten nach dem jüngsten Einbruch wieder erholen. Regeneron Pharmaceuticals Inc. kletterte bis zum Börsenschluss beispielsweise um 6,9 Prozent.

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