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Interview mit Georg von Wallwitz von Eyb & Wallwitz „Die Pleite gehört zur Marktwirtschaft dazu“

Georg von Wallwitz ist geschäftsführender Gesellschafter bei Eyb & Wallwitz und zugleich als Portfoliomanager für zwei Fonds verantwortlich.
Georg von Wallwitz ist geschäftsführender Gesellschafter bei Eyb & Wallwitz und zugleich als Portfoliomanager für zwei Fonds verantwortlich. | Foto: Eyb & Wallwitz

DAS INVESTMENT: Herr von Wallwitz, Sie sagten einmal, Börsen sind kurzfristig emotional, aber mittelfristig herzlos – was sind sie denn langfristig?

Georg von Wallwitz: Auch herzlos. Langfristig hängen die Kurse an den Gewinnen der Unternehmen und am allgemeinen Zinsniveau. Was aber die Märkte nicht davon abhält, kurzfristig immer sehr emotional zu sein. Und das muss man im Hinterkopf haben.

Die Märkte neigen außerdem dazu, sich immer darauf zu stürzen, was gerade angesagt ist. Was sagen Sie denn zu dem extremen Fokus auf Tech und Abnehmspritzen derzeit?

von Wallwitz: Das ist nicht nur Hype – schließlich verdienen diese Unternehmen auch einfach wahnsinnig viel Geld. Und wenn in der entwickelten Welt ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig ist, dann ist abzusehen, dass damit weiterhin viel Geld verdient werden kann.

Ebenso bei den Tech-Unternehmen. Auch die KGVs sind hoch – wenn man das Cash herausrechnet, ist es etwas niedriger. Denn unter den Magnificent Seven gibt es Unternehmen, die mal eben knapp 100 Milliarden US-Dollar auf der Bank haben. Den Kontoauszug würde ich gerne mal sehen.

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