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Bluebay-Investmentchef Warum Anleger weiterhin Aktien bevorzugen

Ölraffinerie mit US-Flagge in Wilmington, Kalifornien
Ölraffinerie mit US-Flagge in Wilmington, Kalifornien: Laut Bluebay AM ist das Rezessionsrisiko für die USA gering. | Foto: Imago Images / imagebroker

Grundsätzlich sind Risikoanlagen nach wie vor durch die reichlich vorhandene Liquidität und das niedrige Niveau der Renditen langfristiger Anleihen gestützt. Solange die Renditen nicht wesentlich steigen, werden Anleger wohl weiterhin Aktien den Vorzug geben, da diese einen besseren Inflationsschutz bieten als festverzinsliche Wertpapiere und zudem Wachstumspotenzial aufweisen.

Geringes Rezessionsrisiko für die USA

Die ausgeprägte Lethargie an den Anleihemärkten verwundert jedoch angesichts eines Quartals, in dem das nominale Bruttoinlandsprodukt zweistellig gewachsen ist und kaum Anzeichen einer Verlangsamung zeigt. 2021 war in vielerlei Hinsicht ein verwirrendes – und bisweilen frustrierendes – Jahr für Makroinvestitionen.

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In den USA als weltweit größte Volkswirtschaft stufen wir das Rezessionsrisiko als gering ein. Die flache Renditekurve erscheint uns demnach nicht angemessen: Da die US-Notenbank einen neutralen langfristigen Zinssatz von 2,5 Prozent anstrebt, sollten sich die Renditen stattdessen um dieses Niveau bewegen. Sofern sich die Konjunkturentwicklung im Zuge der ersten Zinserhöhungsschritte im nächsten Jahr nicht verlangsamt, könnte sich herausstellen, dass es schon bis zur Rückkehr zu einer neutralen Geldpolitik noch ein weiter Weg ist. Der Weg zu einer restriktiveren Politik könnte demnach noch länger dauern.

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