Warum es am Ende doch nicht nur ums Geld geht: Motivationstrainer über die drei Burnout-Killer

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Die drei Burn-out Killer: So entkommen Sie der Stressfalle und entwickeln Leistungsfreude

Burnout-Killer Nr. 1: Sorgen Sie für mehr ICH-Zeiten

Kennen Sie den Unterschied zwischen „Dringend“ und „Wichtig“? Dringend sind die Dinge, die wir meist glauben, sofort erledigen zu müssen. Für wen? Meist für andere. Angebote schreiben und nachfassen, den nächsten Tag auf der Autobahn und im Büro planen, E-Mails an Kollegen schreiben, Projekte koordinieren, Kinder abholen, Geschenk für den Partner kaufen usw. Wichtig hingegen sind meist die Sachen, die man für sich selbst macht. Beispielsweise in Ruhe gute Musik hören, sich neue Ziele setzen und aufschreiben, ein gutes Buch lesen, um neue Inspiration zu bekommen usw.

Fakt ist: Wir alle brauchen eine Entschleunigung unseres Lebens. Schon lange haben wir uns zu Sklaven derjenigen technischen Geräte gemacht, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfunden haben – allen voran das Handy und die Armbanduhr. Wer am Tag nicht mindestens eine Stunde für sich selbst und somit die wirklich wichtigen (und nicht dringenden) Themen des Lebens hat, lebt ein Leben für andere. So arbeitet man auch niemals für eigene Ziele, sondern nur für Ziele von anderen.

Leistungsfreude-Tipp Nr. 1: Legen Sie einen Tag im Monat fest, an dem Sie für niemanden erreichbar sind, an einen schönen Ort fahren und sich diesen Tag nur um sich und Ihr eigenes Wohl kümmern. An diesem Tag können Sie sich auch neue Ziele setzen, ein tolles Buch lesen oder über bestimmte Dinge in Ihrem Leben nachdenken, die Sie verändern möchten. Wichtig: Am Ende des Tages legen Sie das Datum für Ihren „Inspirationstag“ im kommenden Monat fest.

Burnout-Killer Nr. 2: Sorgen Sie für persönliches Wachstum


Schon im Mutterleib und danach sind wir jeden Tag ein Stückchen gewachsen. Ständig wurden wir größer, stärker und konnten immer mehr. Irgendwann ist dieser Prozess auf körperlicher Ebene abgeschlossen. Dennoch sehnt sich jeder Mensch weiterhin nach persönlichem Wachstum. Deshalb ist es so wichtig, sich ständig die Möglichkeit zu geben, wachsen zu können.

Wie das geht? Durch Herausforderungen und Begeisterung. Viele Menschen sterben schon mit 35 Jahren, auch wenn sie erst mit 75 Jahren begraben werden. Die Gründe: Sie hören auf zu leben und bleiben in ihrer Komfortzone stecken. Sie sorgen nicht mehr dafür, Herausforderungen meistern zu können. Gleichzeitig beschäftigen sie sich überwiegend mit Dingen, für die sie sich nicht begeistern.

Wer sich im Leben für das, was er tut, nicht begeistert, erlebt keine positiven Emotionen und entwickelt keine Leidenschaft.

Leistungsfreude-Tipp Nr. 2:
Wofür begeistern Sie sich eigentlich? Hätten Sie nicht im Innersten Ihres Herzens Lust, in einem Lebensbereich nochmal von vorne neu durchzustarten? Warum suchen Sie sich kein neues Hobby oder machen ein vielleicht schon praktiziertes nebenbei ein bisschen zum Beruf? Suchen Sie sich neue Reize und Herausforderungen, und wachsen Sie daran. Es geht nicht darum, etwas Besonderes zu schaffen, sondern das Leben zu spüren.

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