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4 Prozent Inflation Warum es sich lohnt jetzt Gold zu kaufen

Euro-Symbol bei der alten Europäischen Zentralbank
Euro-Symbol bei der alten Europäischen Zentralbank: Trotz 4 Prozent Inflation seien die Notenbanken zuversichtlich | Foto: Imago Images / Ralph Peters

Gold gilt als die Anlageklasse, die am besten vor Geldentwertung schützt. Beliebt ist der Vergleich zwischen dem Preis für eine gute römische Tunika und einen guten Anzug heutzutage. Beides war oder ist für je eine Feinunze Gold zu haben. Das ist doch der schlagende Beweis für Gold als idealen Schutz, oder?

Leider nein – zum einen lebt kein Mensch so lange, um von diesem mega-langfristigen Schutz gegen Inflation zu profitieren. Zum anderen zeigen neuere wissenschaftliche Studien: Auf Sicht von Jahrzehnten haben Inflationsraten und Goldpreis nicht unmittelbar miteinander zu tun.

Der Realzins als Motor bleibt weiterhin negativ

Warum sind Privatinvestoren aus unserer Sicht dennoch gut beraten, ihren Goldbestand aufzustocken beziehungsweise sich einen zuzulegen? Drei gute Gründe sind zu nennen.

Erstens: Der Preis von Gold hängt weniger von der Inflation ab als vom Realzins. Dieser ergibt sich aus den Nominalzinsen abzüglich der Inflationsrate. Sinkt der Realzins unter die Marke von null Prozent, schlägt die Stunde für Gold, wie Daten der US-Notenbank zeigen: In den 1970er-Jahren explodierte der 1971 freigegebene Goldpreis bei einem Realzins von minus vier Prozent von 35 auf fast 800 US-Dollar.

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