Was ist denn da los? US-Staatsanleihen und Bundesanleihen verlieren bis zu 10 Prozent
„Es gibt nur einen Faktor, der für niedrige Renditen und somit hohe Kurse spricht. Vier andere Faktoren sprechen jedoch für das Gegenteil“, sagt Kornelius Purps, Rentenstratege bei Unicredit. Ein vermeintliches Ungleichgewicht, das jedoch die besondere Durchschlagskraft des ersten Faktors wettmachen könnte: Es ist nämlich die US-Notenbank, die Fed. „Sie hatte zum Jahreswechsel angekündigt, Staatsanleihen aufzukaufen und die US-Renditen damit künstlich niedrig zu halten“, erinnert sich Purps. Und da die Fed ja quasi die Notenpresse der USA im Keller stehen hat, könne sie unbegrenzt kaufen. „Gegen diesen Marktteilnehmer kommt man eigentlich nicht an.“
Nur verhielt sich die Fed in den vergangenen Monaten seltsam ruhig. KeinEmpfehlungen der Redaktion
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