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Stiftung Warentest Was wichtig ist bei der Hundehaftpflicht

Zwei Hunde
Zwei Hunde: Ohne spezielle Hundehaftpflicht-Police kann es im Schadenfall teuer werden. | Foto: Pexels / Sebastian Coman Travel

In Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Hundehalter dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflicht-Police abzuschließen. Aber auch in allen anderen Bundesländern ist sie ratsam, schreibt die Stiftung Warentest in Ausgabe 1/2022 ihrer Zeitschrift „Finanztest“. Die Redakteure vergleichen insgesamt 105 Versicherungstarife anhand von zwei Modellhunden der Rassen Jack Russell und Labrador.

Was kostet die Hundehaftpflicht?

Günstige Policen gibt es für weniger als 50 Euro pro Jahr. Nach oben sind die Grenzen weitgehend offen. Bei manchen Policen werden auch Prämien im dreistelligen Bereich fällig. Das günstigste Angebot ermittelte „Finanztest“ für einen Labrador bei der Schwarzwälder Versicherung für 48 Euro jährlich. Für Halter eines Jack Russell Terriers wird es beim Versicherer Adam Riese am günstigsten: 46 Euro Prämie pro Jahr bei 15 Millionen Euro Versicherungsschutz.

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Was wird bei der Hundehaftpflicht übernommen?

Laut „Finanztest“ sollte der Grundschutz eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden umfassen. Dies gelte „auch für eine einzelne geschädigte Person“. Schließlich kann es schnell teuer werden, wenn ein Hund etwa einer Katze hinterherläuft und dabei einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht.

Wer zahlt, wenn es keine Hundehaftpflicht gibt?

Im obigen Beispiel haften Frauchen respektive Herrchen mit dem gesamten Privatvermögen, sollte sie oder er keine entsprechende Police mit dem nötigen Grundschutz besitzen. Dieser Grundschutz liegt laut „Finanztest“ dann vor, wenn Schäden von mindestens 10 Millionen Euro im In- und Ausland sowie aufseiten der Hundesitter und der Vermieter abgesichert sind. Auch der Versicherungsschutz von Welpen gehöre zum Grundschutz.

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