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Wasserinvestment mit Rettungsring

Wasser gilt als Megatrend des 21. Jahrhunderts. Das Bevölkerungswachstum und die Verschwendung von Trinkwasser machen die Wasserversorgung in Zukunft zu einer der Schlüsselaufgabe. Davon sollen vor allem Unternehmen profitieren, deren Technologien und Produkte bei der Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwasser benötigt werden. Die Kurstürze an den Weltbörsen machten jedoch auch vor den Wasseraktien nicht halt. Wer jetzt einsteigen will, dabei jedoch nichts riskieren möchte, kann auf ein Garantiezertifikat von HSBC zurückgreifen.

Basiswert der Wasser-Garantieanleihe (WKN: TB1ZZW) ist der HSBC Optimised Global Water Preisindex. Dieser enthält 15 bis 20 der nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus den Bereichen Wasserversorgung, Wasserinfrastruktur und Wasseraufbereitung. Das Papier bietet zur Fälligkeit am 13. November 2013 einen 100-prozentigen Kapitalschutz auf den Nennwert von 100 Euro. Auf der anderen Seite partizipieren Anleger eins zu eins an der Entwicklung des währungsgesicherten Wasserkorbes. Preis für die Sicherheit sind die ausgeschütteten Dividenden, die der Emittent einbehält.

Relevant für Höhe der Rückzahlung ist jedoch nicht der Schlusswert des Basiswerts, sondern der Durchschnitt seiner in vierteljährlichen Abständen gemessenen Wertentwicklung. Bei fünf Jahren Laufzeit ergeben sich somit 20 Stichtage, an denen die zwischenzeitliche Performance festgehalten wird. Eine solche nach Durchschnittsbildung berechnete Rendite fällt in Erwartung steigender Kurse mehrheitlich geringer aus als die tatsächlich vom Basiswert realisierte Performance. Würde für den Rückzahlungsbetrag stattdessen die normale Rendite herangezogen, könnte der Emittent allerdings auch nur eine geringere Partizipation anbieten. Vorteilhaft wirkt sich die Durchschnittsbildung immer dann aus, wenn es gegen Ende der Laufzeit zu stärkeren Kursrückgängen kommt.

Das Zertifikat kann noch bis 7. November gezeichnet werden. Der Ausgabeaufschlag beträgt zwei Prozent.