Björn Jesch wechselt von Credit Suisse zur DWS. | © Union Invesment Foto: Union Invesment

Wechsel von Credit Suisse

Björn Jesch übernimmt Chefposten bei der DWS

Zum 1. Juli 2020 erhält die DWS einen neuen globalen Chef für die Abteilung Multi Asset & Solutions: Björn Jesch wechselt von der Schweizer Großbank Credit Suisse zur Fondstochter der Deutschen Bank. Jesch tritt die Nachfolge von Christian Hille an, der die DWS nach 13 Jahren verlässt – aus persönlichen Gründen, wie es in einer Mitteilung der DWS heißt.

Bei der Credit Suisse war Jesch zuletzt als globaler Leiter Investment Management tätig. Er arbeitete in der sogenannten International Wealth Management Division der Schweizer. Jesch war erst im April 2018 zur Credit Suisse gekommen. Damals wechselte er von Union Investment.

Bei der DWS soll Jesch nun hauptverantwortlich den Multi-Asset-Bereich ausbauen. Multi Asset sei einer von drei strategischen Grundfeilern des Hauses, der Bereich habe im vergangenen Jahr Nettomittelzuflüssen von 7,2 Milliarden Euro gesehen und sei „ein wesentlicher Treiber für die Trendwende des Vermögensverwalters im Jahr 2019“, heißt es von der DWS.

Jesch soll an die Spitze eines Teams von 82 Anlageprofis treten und in dieser Position für rund 58 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen verantwortlich sein.

Stefan Kreuzkamp, DWS-Investmentchef und Co-Leiter der hauseigenen Investmentplattform, sagt anlässlich des bevorstehenden Wechsels: „Wir freuen uns sehr, dass Björn sich entschieden hat, zur DWS zu kommen. Er genießt in der gesamten Vermögensverwaltungsbranche und im Markt einen ausgezeichneten Ruf als erstklassiger Investor und Vordenker.“ Und weiter:  „Multi Asset & Solutions ist ein bedeutender Teil unseres Geschäfts, heute mehr denn je.“

Der bisherige Leiter Multi Asset & Solutions, Christian Hille, war bei der DWS bereits ein alter Hase. 2010 übernahm Hille die Leitung der damals neu gegründeten Multi-Asset-Sparte. Im Zuge einer umfangreichen Umstrukturierung war er seit Ende 2017 als globaler Leiter Multi Asset & Solutions in seiner bisherigen Position tätig.

Wohin es Hille nach seinem Weggang von der DWS zieht, ist nicht bekannt.

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