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Gerüchte über Rückkehr Wefox-Machtkampf immer heftiger – was hat Julian Teicke vor?

Mark Hartigan (l.) und Julian Teicke
Ein Bild aus besseren Tagen: Julian Teicke (r.) übergab im Frühjahr den Staffelstab an der Wefox-Spitze an Mark Hartigan und schien damit noch gut leben zu können. | Foto: Wefox

Einst schien es undenkbar, Sätze über Wefox zu lesen, in denen der Name Julian Teicke nicht vorkommt. Der 37-jährige Gründer und das Insurtech waren quasi eins. Vor allem seine Visionen, Ambitionen und Versprechungen machten das Schweizer Unternehmen mit operativem Sitz in Berlin groß – bis hin zu einer Bewertung von 4,5 Milliarden Euro. Doch die Erzählung von der Tech-Revolution in der Versicherungsbranche erfüllte ihr Versprechungen nicht. Der vorläufige Verlust für das Geschäftsjahr 2023 beträgt rund 141 Millionen Euro.

Stiller Rückzug und Lob für Nachfolger

Teicke trat zurück, medial musste er sich später als „Guru“ und „Trickser“ verspotten lassen. Der Weg für einen Neuanfang schien gemacht, denn als Verwaltungsratschef Mark Hartigan im März Teicke als Vorstandsvorsitzender ablöste, klang es eher nach Harmonie, denn nach Widerstand. Teicke sagte, dass er Hartigan im vergangenen Jahr zu Wefox geholt habe und dankbar sei, dass der Brite zugestimmt habe, das Start-up zu führen. Hartigan habe „die richtigen Werte“ und ein „klares Gespür dafür, die richtigen Prioritäten zu setzen“.

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