in NewsLesedauer: 3 Minuten

Verkaufspläne aus Eigeninteresse? Neuer Wefox-Chef Hartigan schwer unter Beschuss

Mark Hartigan (l.) und Julian Teicke
Ein Bild aus nur vermeintlich besseren Tagen: Wefox-Gründer Julian Teicke (r.) übergab im März das Zepter an Mark Hartigan, | Foto: Wefox

Nach den Enthüllungen über die Ära Julian Teicke bei Wefox waren viele Brancheninsider überzeugt, dass bei dem angeschlagenen Insurtech alles nur besser werden kann. Der neue Wefox-Vorstandsvorsitzende Mark Hartigan ging auch öffentlich in die Offensive und erweckte den Eindruck, alles dafür tun zu wollen, das Unternehmen gesundzuschrumpfen. So plant er die Schließung mehrerer Tochtergesellschaften.

Doch bediente er trotz aller Sanierungspläne unlängst auch das Schreckgespenst einer drohenden Insolvenz. Offenbar ein Eigentor, glaubt man zumindest neuesten britischen Medienberichten über Hartigan. Der 61-Jährige genießt wegen seiner Vergangenheit in seiner Heimat alles andere als einen guten Ruf.

Verfolgt der Wefox-Chef nur Eigeninteressen?

Die umstrittene Boulevardzeitung „Mail on Sunday“ berichtet, dass der Manager mit seiner Warnung vor einer möglichen Insolvenz des Unternehmens vor allem Eigeninteressen verfolge. Er soll den Verkauf des Start-ups an den britischen Makler Ardonagh planen und bei erfolgreichem Abschluss einen zweistelligen Millionenbetrag erhalten. Diese Strategie erinnere stark an den gescheiterten Versuchs Hartigans aus dem Jahr 2021, als er versuchte, den Gegenseitigkeitsversicherer LV, vormals Liverpool Victoria, an das US-amerikanische Buyout-Unternehmen Bain Capital zu verkaufen.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos, um diesen Artikel lesen zu können.

Warum nur an der Oberfläche kratzen? Tauchen Sie tiefer ein mit exklusiven Interviews und umfangreichen Analysen. Die Registrierung für den Premium-Bereich ist selbstverständlich kostenfrei.

Tipps der Redaktion