Mit Corona droht endgültig die Gefahr eines realwirtschaftlichen Kollapses und einem Schuldenniveau des italienischen Staates in bis dato noch unvorstellbaren Höhen. Fakt ist: Die italienische Wirtschaft kommt seit dem Eintritt in die Eurozone volkswirtschaftlich auf keinen grünen Zweig mehr. Da helfen weder Corona-Bonds noch sonstige Milliarden-Transfers.

Die Zustimmung der Italiener zur Eurozone und der Europäischen Union (EU) lässt deutlich nach. Die Folgen eines unkontrollierten Endes der Eurozone wären unvorstellbar. Folglich ist es an der Zeit neu zu denken. Ein neues Denken können wir jedoch von Seiten der Politik nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, es wird krampfhaft am Bestehenden festgehalten. Der Steuerzahler in Deutschland wird bluten Europa befand sich bereits 2019 in der Stagnation.

Dann prügelte die Lahmlegung der Wirtschaft den Kontinent endgültig in die Rezession. Zur Bekämpfung dieser Rezession greift man zu Maßnahmen, welche weder nachhaltig noch sinnvoll sind. Seit dem Jahr 2014 explodiert die Bilanzsumme förmlich. Anfang April betrug diese bereits knapp 5,2 Billionen Euro.

Es wird mittlerweile mit irrsinnigen Summen von Seiten der Politik hantiert, ohne zu verraten woher das Geld kommen soll, es werden Corona-Bonds gefordert, welche nichts anderes als Euro-Bonds und somit eine Vergemeinschaftung der Schulden sind.

Warum immer von einer Vergemeinschaftung von Schulden, niemals aber von einheitlichen Steuersätzen (Deutschland hat die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast weltweit) gesprochen wird, konnte uns noch kein Politiker beantworten.