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Weitere finanzielle Mittel nach Telefonkonferenz EZB erhöht ELA-Obergrenze für griechische Banken

Im Rahmen einer Telefonkonferenz am Mittwoch sei das Volumen erhöht worden, hieß es. Ein EZB-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. Erst in der vergangenen Woche war das Volumen um etwa 1,5 Milliarden Euro angehoben worden.

Die ELA-Hilfen werden von der griechischen Notenbank auf eigenes Risiko bereitgestellt, um den schwindenden Einlagen der griechischen Banken entgegenzuwirken. Dazu akzeptiert die Zentralbank als Pfand bonitätsschwache Papiere, die die EZB nicht annehmen würde.

Dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras läuft wegen der Renten- und Gehaltszahlungen zum Ende des Monats sowie einer Rückzahlung von knapp einer Milliarde Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) Mitte Mai die Zeit weg. Nach dem ergebnislosen Treffen der Euro-Finanzminister in Riga am 24. April hat Tsipras eine Volksabstimmung ins Spiel gebracht, um so eine Vereinbarung mit den Gläubigern Griechenlands über Maßnahmen zu erreichen, die nicht den Wahlversprechen seiner Regierung entsprechen.
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