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Weltmeister, Wirbelsturm und Weh-weh: Die Versicherungsakte Fußball-WM

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Vier Wochen Weltklassefußball, in Zahlen ausgedrückt sind das 352 Spieler aus 32 Ländern, 64 Spiele plus rund 3 Millionen Zuschauer in den südafrikanischen Stadien. Und etwa 4 Milliarden Euro Versicherungssumme für alle möglichen Risiken rund um das sportliche Gipfeltreffen, schätzt der deutsche Versichererverband GDV.

Wie hoch Risiken wie Sturm oder Stürmerfoul versichert sind, lesen Sie in der Bilderstrecke.

Der Super-Gau wäre ein ersatzloser Ausfall der WM gewesen – ist glücklicherweise nicht passiert „und auch höchst unwahrscheinlich“, sagt Jürgen Görling. Seit 1974 versichert er Fußballweltmeisterschaften, dabei seit 2000 für die Hamburg-Mannheimer Sports. „Die zweitgrößte denkbare Katastrophe wäre, dass die WM nicht im anvisierten Land und nicht zum anvisierten Zeitpunkt stattfindet.“

Und gegeben hat es das tatsächlich mal: Eine Frauen-Fußball-WM musste wegen der Krankheit SARS von Asien in die USA verlegt werden. „Aber das waren wirtschaftlich deutlich kleinere Dimensionen“, so der Chef der Sporttochter des Ergo-Konzerns.

Auch beim WM-Turnier in Mexiko-City 1986 standen die Veranstalter nach einem schweren Erdbeben im wahrsten Sinne des Wortes vor den Trümmern ihrer jahrelangen Vorbereitungen. Das internationale Fernsehzentrum war stark beschädigt. „Alle bereits installierten Computer sind de facto eine Etage tiefer gelandet und waren folglich nicht mehr zu gebrauchen. Aber man hat es innerhalb weniger Monate geschafft, das Fernsehzentrum neu in Gang zu setzen“, erinnert sich Görling.

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