Weltwirtschaftsforum in Davos

Bill Gates' Plan für das Ende der Armut

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„Die Lebensumstände von Menschen in armen Ländern werden sich innerhalb der nächsten 15 Jahre in einem schnelleren Tempo verbessern als je zuvor. Und sie werden sich in einem stärkeren Maße verbessern als die Lebensumstände aller anderen Menschen.“

In ihrem jährlichen Brief stellten die Stiftungsgründer Bill und Melinda Gates im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums einen Plan zur weltweiten Armutsbekämpfung vor. Der technologische Fortschritt – neue Impfstoffe, widerstandsfähiges Saatgut bis hin zu immer preisgünstigeren Digitalgeräten wie Smartphones und Tablets – machten einen nie dagewesenen Durchbruch möglich, begründen die namensgebenden Stiftungsgründer ihre positive Einschätzung. 

Dabei hänge der Fortschritt, den die Stifter sich den nächsten 15 Jahren erhoffen, an vier Faktoren:
  1. Die Gesundheit werde sich weltweit verbessern und Kindersterblichkeit gesenkt. Einige lebensbedrohliche Krankheiten wie beispielsweise Polio werde man ausrotten können.
  2. Afrika werde sich durch verbessertes Saatgut und planvolleres Vorgehen selbst ernähren und Hungersnöten besser begegnen können.
  3. Online-Angebote verschafften Menschen weltweit vereinfachten Zugang zu Bildung.
  4. Günstigere Mobiltelefone und andere Digitalgeräte ließen auch ärmere Menschen am mobilen Banking teilhaben. Menschen könnten so ihre Verdienste günstig anlegen und preiswert Kredite erhalten.
Die Bill & Melinda Gates Foundation wurde im Jahr 2000 gegründet und engagiert sich in Projekten zur globalen Entwicklung und Gesundheitsförderung.

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