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Wenn das Burn-Out-Syndrom im Finanzvertrieb zuschlägt

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Häufig erkranken gerade diejenigen Menschen am „Ausbrenn-Syndrom“, die voller Leistungswillen und Idealismus sind und den Aufgaben zwar gerecht werden wollen, dann aber bitter feststellen müssen, dass der Preis dafür zu hoch ist. Man meint etwas erreichen zu müssen, das einem die gewünschte persönliche Anerkennung, Geld, Macht und das gewünschte Prestige verschafft.

Seelenpein als Wegweiser


Bei genauerer Betrachtung passen die hochgesteckten Ziele nicht zur persönlichen Lebensvision, nicht zum eigentlichen individuellen Sinn des Lebens und damit auch nicht zu den eigenen Talenten. Es fehlt die dafür notwendige Klarheit. Deshalb verfolgt man nur „gute Ideen“, statt klare Ziele, die zu einem passen.

So bleibt von der anfänglichen Begeisterung bald nur noch ein mühevoller Kampf übrig. Aber wer gesteht seiner Umwelt und sich selbst schon gerne ein, dass er „auf dem Zahnfleisch daherkommt“ und dass der Job nicht so richtig zu einem passt?

Was folgt, ist quasi ein Infarkt der Seele. Sie verlangt auf diese Weise ein Umdenken, einen Wendepunkt im Denken und Handeln.

Wie aus weniger mehr wird


Alexander B. ist heute wieder Finanzberater. Er hatte für sich geklärt, was er am liebsten tut, besonders gut kann, und was zu seiner Lebensvision sowie seinen Talenten am besten passt. Die schmerzliche Burn-Out-Erfahrung hat sich für ihn zu einem wichtigen und hilfreichen Wegweiser gewandelt, durch den sich letztlich ein großer Gewinn für ihn und sein Unternehmen ergab.

Alexander B. gehört heute nicht nur zu den erfolgreichsten Finanzberatern seines Unternehmens, sondern auch zu den glücklichsten.

Lesen Sie morgen auf DAS INVESTMENT.com, wie Sie sich konkret vor Burn-Out schützen können.


Zum Autor:  Roland M. Löscher
ist Business-Coach, Trainer, Autor und Lebensberater. Er lehrt als Dozent an der Universität Freiburg, der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft sowie als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Vorarlberg.


Weitere Info: www.rolandmloescher.de

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