Wenn es etwas mehr sein darf Zusatzversicherungen für den Krankheitsfall – was sie bieten
Doch welche Tarife sichern die Kunden am besten ab? Dazu gibt es mehrere Studien. Das Magazin „Focus-Money“ hat zusammen mit dem Freiburger Analysehaus KVpro 768 Tarife und Tarifkombinationen für GKV-Versicherte im Alter von 30, 40 und 50 Jahren untersucht. Bei den Krankenzusatzversicherungen für stationäre Leistungen mit Altersrückstellungen überzeugten die Tarife WK plus von Debeka, SZL von Ergo, 261 und 262 von Arag, SZ1 und SZ2 von Concordia sowie Qualimed Z S1R und Qualimed Z S2R von Inter die Forscher vollständig. Bei den Tarifen ohne Altersrückstellung punkten nur Komfort Start-U von Axa und Qualimed Z S2 von Inter mit hervorragenden Leistungen.
Den Tarifen 261 von Arag und SZ1 von Concordia bescheinigt auch das Analysehaus Franke und Bornberg Top-Qualität. Unter den Zusatzpolicen für den stationären Bereich mit Ein-Bett-Zimmer landen sie mit jeweils 91 von 100 möglichen Punkten an der Spitze. Lediglich der Gothaer-Tarif Medi-Clinic-Premium kommt auf das gleiche Ergebnis.
Freie Arztwahl und Tagesklinik
Doch welche Zusatzleistungen und Eigenschaften zeichnen diese Tarife aus? Arag bietet zum einen Standards: Ein- und Zwei-Bett-Zimmer auch bei stationärer Psychotherapie, Chefarztbehandlungen bei stationären und ambulanten Operationen und Übernahme von Arzthonoraren, die über den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) liegen. Darüber hinaus können Arag-Kunden völlig frei ihren Arzt und ihr Krankenhaus wählen – auch eine Privatklinik. Außerdem zahlt der Versicherer auch für teilstationäre Behandlungen, zum Beispiel in Tageskliniken.
Concordia hebt vor allem ihre stabilen Preise hervor: Der Beitrag für einen zum Eintrittszeitpunkt 30-Jährigen sei in den vergangenen 15 Jahren nahezu konstant geblieben. „In der Kombination SZ1 und SZ plus leisten wir auch für die vor- und nachstationäre Behandlung, für den medizinisch notwendigen Transport und zahlen ein Ersatz-Krankenhaustagegeld in Höhe von 20 Euro bei Nichtinanspruchnahme“, erklärt Markus Prestin, Leiter Personenversicherungen bei Concordia.
Auch bei ambulanten Operationen im Krankenhaus bekommen die Versicherten ihre Fahrtkosten zurück. „Wir übernehmen die Zuzahlung in Höhe von 10 Euro für 28 Tage, zahlen ein Tagegeld für ein Rooming-in in Höhe von 25 Euro pro Tag für die Begleitung eines Kindes und bieten zudem die Option, nach fünf Jahren – bei Wegfall der Versicherungspflicht auch früher – ohne erneute Gesundheitsprüfung in Vollkostentarife der Concordia zu wechseln“, so Prestin.

